Außenvoliere

Prinzipiell ist eine Außenvoliere ähnlich wie eine Zimmervoliere zu konstruieren.
Mit dem Unterschied, dass die stützenden Holzleisten dicker und stabiler sein müssen, um die Dachabdeckung tragen zu können.
Eine Abdeckung mit Dachpappe oder ähnlichem ist nämlich unbedingt notwendig, weil die Frettchen, die ja keine Wildtiere sind, vor widrigen Witterungsverhältnissen geschützt werden müssen. Damit das Regenwasser abfließen kann, wird sie schräg angebracht.

Außerdem ist es wichtig, dass der Boden betoniert oder mit Steinen abgedeckt ist, da Frettchen gerne und ausgiebig graben und so ganz schnell für ihren eigenen kleinen Ausgang sorgen können.
Die Wände sollten mit diesem festen Fundament ausbruchssicher abschließen.
Darüber sollte dann Erde verteilt werden, damit sie wenigstens ein bischen ihrem Buddeltrieb nachkommen können.

Bei einer ganzjährigen Außenvolierenhaltung sollte die Schlafkiste gegen Kälte isoliert werden. Hierfür baut man die Kiste beispielsweise Doppelwandig und füllt den Zwischenraum mit Styropor auf.
Das Eingangsloch wird entweder mit einer Katzenklappe versehen und mit Stoff verhangen.

Auch das Futter und v. a. das Wasser sollte vor Einfrieren geschützt werden.
Man kann entweder eine zweite isolierte Kiste bauen oder die Schlafkiste um eine Art Vorraum erweitern (zu Konstruktion eines unisolierten Grundmodels vgl. Unterbringung Abschnitt Schlafkiste).

Der große Vorteil der Außenvoliere ist, dass der den Frettchen eigene Geruch nicht so stark zur Geltung kommt, da er ständig abziehen kann.

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